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		<title>Cottbus: Diskutieren über Europa mit Elisabeth Schroedter MdEP</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 17:58:58 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Wahl des neuen Europäischen Parlaments im Juni rückt näher. Einen Monat vor der Wahl gibt es an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus die Möglichkeit, alle Fragen über das Parlament, zur Wahl und über EUROPA an die Abgeordnete Elisabeth Schroedter zu stellen. Dafür öffnet Dr. Jan Hoffmann, LL.M. Eur. seine Vorlesung "Grundzüge des Europarechts" für alle Interessierten. Veranstaltungsort: Zentrales Hörsaalgebäude (Audimax) der BTU Cottbus, Seminarraum 2.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=29&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Cottbus. Die Wahl des neuen Europäischen Parlaments im Juni rückt näher. Einen Monat vor der Wahl gibt es an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus die Möglichkeit, alle Fragen über das Parlament, zur Wahl und über EUROPA an die Abgeordnete Elisabeth Schroedter zu stellen, die für einen Gastvortrag in die Lausitz kommt. Dafür öffnet Dr. Jan Hoffmann, LL.M. Eur. seine Vorlesung &#8222;Grundzüge des Europarechts&#8220; am 30. April 2009 für die interessierte Öffentlichkeit. Veranstaltungsort: Zentrales Hörsaalgebäude (Audimax) der BTU Cottbus, Seminarraum 2.</strong></p>
<p>EUROPA ist überall – ein Großteil  des in Deutschland geltenden Rechts hat seinen Ursprung in Brüssel, ob Ökosiegel oder Glühbirnenverbot, EUROPA ist im Alltag der Menschen angekommen. Im  Juni wird das für die Gesetzgebung mitverantwortliche Organ, das Europaparlament auf weitere fünf Jahre von den Unionsbürgern gewählt. 375 Millionen Menschen haben Anfang Juni die Chance ihre Stimme abzugeben, doch die Vergangenheit zeigt, dass fast 80 Prozent regelmäßig auf den Gang zur Urne verzichten.</p>
<p>„Im Europäischen Parlament werden genauso schwierige und gleichzeitig für die Menschen lebenswichtige Entscheidungen gefällt, wie im Bundestag oder im Landtag“, sagt Europaparlamentarierin Elisabeth Schroedter, „mir liegt sehr viel daran, dafür das Bewusstsein der Menschen zu stärken.“ Sie weist darauf hin, dass die Ausrichtung der politischen Entscheidungen auf europäischer Ebene genauso wie auf den anderen Ebenen von der Zusammensetzung des Parlaments bestimmt wird. Aufklärung sei demzufolge besonders wichtig. „Ich denke, dass die konkrete Arbeit des Parlaments mehr Öffentlichkeit braucht.“</p>
<p>An der BTU Cottbus klärt das Zentrum für Rechts- und Verwaltungswissenschaften seit 2003 aus rechtlicher Sicht über EUROPA auf. Zum sechsten Mal liest Dr. Jan Hoffmann, LL.M. Eur. „Grundzüge des Europarechts“ und vermittelt dabei nicht nur die Funktionsweise des Brüsseler Verwaltungsapparates: „Es geht mir darum, den Studierenden die Bedeutung der EU für das Privat- und Wirtschaftsleben vor Augen zu führen.“, so der BTU-Dozent. Im laufenden Sommersemester holt Hoffmann deshalb die Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter (Grüne) an die BTU. Die brandenburgische Abgeordnete wird am 30. April einen Gastvortrag über die Rolle des Europäischen Parlaments in der EU halten, mit Hörern diskutieren und Fragen über EUROPA beantworten.<br />
Seit 15 Jahren sitzt Elisabeth Schroedter im Europäischen Parlament und engagiert sich außerordentlich in den Bereichen Chancengleichheit, europäisches Arbeitsreicht und Umweltschutz. Regional- und Sozialpolitik sind ihre Arbeitsschwerpunkte: „Ich bin eine Verfechterin gemeinsamer sozialer Mindeststandards in der EU, da nur so dem schleichenden Sozialdumping begegnet werden kann.“ Ihre Wiederwahl Anfang Juni gilt mit Listenplatz Nummer 13 als aussichtsreich.</p>
<p>Europa ist greifbar: am 30. April um 17:30 Uhr im Seminarraum 2 des Zentralen Hörsaalgebäudes der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus. „Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, Ihre Fragen über Europa und die Europawahl 2009 zu stellen“, betont Jan Hoffmann, der sich freut, dass der Geschäftsführende Direktor des Cottbuser Rechtszentrums und ausgewiesene Europarechtsexperte Prof. Dr. Dr. h.c. Lothar Knopp für die Moderation der Veranstaltung gewonnen werden konnte.</p>
Posted in Politik  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rokblog.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rokblog.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rokblog.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rokblog.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rokblog.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rokblog.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rokblog.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rokblog.wordpress.com/29/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rokblog.wordpress.com/29/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rokblog.wordpress.com/29/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=29&subd=rokblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Letzter Eintrag &#8211; Stelzi Diary IX</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 06:40:48 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Tag neun ist die Bachstelze  gegen 12:00 Uhr mittags gestorben. Sie hat kurz zuvor noch gepiept &#8211; wir haben keine Idee, woran es gelegen haben könnte. Mir ist jedoch aufgefallen, dass das Kleine schon einen Tag vorher etwas matter war. Möglicherweise doch ein Parasitenbefall, der hätte behandelt werden müssen.
Der Kleine Vogel wäre schon [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=28&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Am Tag neun ist die Bachstelze  gegen 12:00 Uhr mittags gestorben. Sie hat kurz zuvor noch gepiept &#8211; wir haben keine Idee, woran es gelegen haben könnte. Mir ist jedoch aufgefallen, dass das Kleine schon einen Tag vorher etwas matter war. Möglicherweise doch ein Parasitenbefall, der hätte behandelt werden müssen.</p>
<p>Der Kleine Vogel wäre schon über eine Woche lang tot gewesen, er hatte eine zweite Chance. Doch nun hat sich die Natur zurückgeholt, was wir ihr aus der Hand nehmen wollten.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/rokblog.wordpress.com/28/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/rokblog.wordpress.com/28/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rokblog.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rokblog.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rokblog.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rokblog.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rokblog.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rokblog.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rokblog.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rokblog.wordpress.com/28/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rokblog.wordpress.com/28/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rokblog.wordpress.com/28/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=28&subd=rokblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Stelzi Diary VIII</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 06:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rokblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 8 &#8211; Freitag, der 30. Mai 2008 in Cottbus
Schwierigkeiten
Es gibt ein paar  Probleme, die uns aufgefallen sind. Seit ein paar Tagen beobachten wir kleine schwarze Tierchen in Nest und Gefieder des Kleinen. Wir sind nicht sicher ob es sich um besonders schädliche Parasiten handelt oder nicht. Fakt ist: der kleine Vogel kratzt sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=26&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="text-decoration:underline;">Tag 8 &#8211; Freitag, der 30. Mai 2008 in Cottbus</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>Schwierigkeiten</strong></span></p>
<p>Es gibt ein paar  Probleme, die uns aufgefallen sind. Seit ein paar Tagen beobachten wir kleine schwarze Tierchen in Nest und Gefieder des Kleinen. Wir sind nicht sicher ob es sich um besonders schädliche Parasiten handelt oder nicht. Fakt ist: der kleine Vogel kratzt sich nicht und auch die Haut sieht noch gesund aus. Dennoch haben wir uns jetzt vom Nest getrennt und aus Heu ein neues gebaut. Die kleine Stelze musste sich einer vorsichtigen Dusche unter lauwarmem Wasser unterziehen, was sie gut überstanden hat. Damit sie sich wieder erholt hat sie ihr Rotlicht vorübergehend wieder bekommen. Es ist sicher nicht davon auszugehen, dass wir mit dieser Maßnahme die schwarzen Tierchen losgeworden sind, doch die Population sollte sich drastisch vermindert haben &#8211; mehr können wir anscheinend nicht tun. Außer vielleicht, einen Tierarzt fragen.</p>
<p>Am Telephon meinte die freundliche Cottbuser Tierärztin, dass von diesen schwarzen Tierchen nicht unbedingt eine Gefahr ausgeht. Das Problem ist &#8211; und das ist einleuchtend &#8211; dass man bei einem Vogelbaby nur schwer eine abgestimmte Medikation vornehmen kann, die nicht schädlich ist.</p>
<p>Im Gespräch erfuhr ich auch, dass die Auswilderung des Kleinen ein Problem darstellen könnte. Während ich bis hierhin annahm, ein Vogel wäre soweit Instinktbestimmt und müsse deshalb nicht unbedingt lernen, sich in der Wildnis zurechtzufinden, meinte die Ärztin, dass es sinnvoll wäre beispielsweise die Nahrungsaufnahme zu trainieren. Jedenfalls müssten die ersten Tage in Freiheit beobachtet werden.</p>
<p>Und dann ist da der Kontakt zum Menschen &#8211; der sollte unbedingt vermieden werden. Eine Anforderung, die zugegeben schwierig ist, aber ebenfalls einleuchtend. Nun ist es ja nicht so, dass das Kleine gestreichelt wird oder mit der Hand gefüttert. Doch ein menschlicher Kontakt (die Geräusche, die Sprache, der visuelle gestaltliche Kontakt) findet zwangsläufig statt.</p>
<p>Damit ergibt sich für uns vor allem eine wesentliche Aufgabe: wir müssen den kleinen Vogel trainieren. Und dafür gibt es auch noch einen weiteren Indikator. Anke kam auf die Idee, dass wir den Vogel zu häufig füttern könnten. Inwiefern ist es denn realistisch ist, dass ein Vogelkind in der Natur jede Stunde vier Mehlwürmer zu essen bekommt? Dann müssten die Eltern ja in der Lage sein, stündlich 20 Mehlwürmer zu finden, um den Nachwuchs zu ernähren. Da der Vogel ja irgendwann und möglichst nächste Woche schon fliegen lernen soll, scheint es kontraindiziert ihn fett zu füttern &#8211; nur habe ich keine Ahnung, wie man den Body mass index eines Vogelkindes berechnet. In Anbetracht der Tatsache, dass das Kleine zusätzlich keine weiteren Fortschritte in puncto Beinarbeit gemacht hat, werden wir ihn nicht nur bewusster ernähren, sondern auch die Beine trainieren. Anke sagt: &#8222;Das Vögelchen bekommt jetzt Krankengymnastik.&#8220; Sie ist Physiotherapeutin und weiß was sie tut. Die Nahrungsaufnahme reduzieren wir um ein oder zwei Würmer &#8211; also nicht drastisch, um das Kleine nicht zu schwächen.</p>
<p>Dafür dass es heute keine Bilder gibt, entschuldige ich mich und vertröste die werten Leserinnen auf morgen. Dann werdet ihr erstaunt sein, wieviel sich in der Erscheinung des kleinen Vogels wieder verändert hat. Die Federn sind wieder deutlich länger und ein Muster wird erkennbar. Aus der Babystelze wird ein richtiger Vogel.</p>
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		<item>
		<title>Stelzi Diary VII</title>
		<link>http://rokblog.wordpress.com/2008/05/29/stelzi-vii/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 12:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rokblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 7 – Donnerstag, der 29. Mai in Cottbus
Wieder ein Wachstumsschub – die kleine Bachstelze wird einem Vogel immer ähnlicher. Die Stellen an denen die rötliche Haut des Kleinen noch zu sehen ist, werden kleiner und die zarten Federkiele breiten sich auf ihr aus. Auch der Kopf ist gewachsen, er scheint jetzt nicht mehr nur [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=25&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="text-decoration:underline;">Tag 7 – Donnerstag, der 29. Mai in Cottbus</span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Wieder ein Wachstumsschub – die kleine Bachstelze wird einem Vogel immer ähnlicher. Die Stellen an denen die rötliche Haut des Kleinen noch zu sehen ist, werden kleiner und die zarten Federkiele breiten sich auf ihr aus. Auch der Kopf ist gewachsen, er scheint jetzt nicht mehr nur aus Schnabel und großen, geschlossenen Augen zu bestehen.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><a href="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/tag7.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23" src="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/tag7.jpg?w=449&#038;h=300" alt="" width="449" height="300" /></a></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Als das Vogelkind heute gegen fünf Uhr morgens ob seines Hungers anfängt zu piepsen, fällt sofort auf, dass sein Organ jetzt noch höhere Frequenzbereiche anzustimmen vermag. Anke sagt daraufhin: „Gehst Du, oder soll ich?“ Diese Frage charakterisiert auf anschauliche Weise, welche sozialen Strukturen ein Tierbaby affiziert und inwieweit es zudem zeitliche Strukturen bestimmt. Seine Hilflosigkeit und Abhängigkeit setzt es in den Mittelpunkt unseres gemeinsamen Lebens. Am Telephon fragt man, ob es dem Kleinen gut geht und wenn man abends ausgehen will, muss man sich absprechen, wer das Kleine noch einmal füttert. Der Tagesablauf wird so geplant, dass das Vogelkind nicht länger als zwei Stunden allein bleiben muss. Völlig ungeachtet der persönlichen Absicht begibt man sich damit immer weiter in eine Vater- oder Mutterrolle. Dieses „Eltern-“Gefühl hat für mich zwei wesentliche Erscheinungsformen: (1) die Übernahme von Verantwortung und damit verbunden die Einschränkung persönlicher Präferenzen; (2) die Erkenntnis der Höherwertigkeit der Lebenserhaltung eines abhängigen Geschöpfes gegenüber kurzfristiger Befriedigung.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Doch aus (2) ergibt sich für mich eine Grundfrage, die mich von Anfang an beschäftigt: Wer / </span><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><em>Was</em></span><span style="font-family:Arial,sans-serif;"> verschafft gerade diesem kleinen Vogel einen Mehrwert im Vergleich zu den Maden, Mehlwürmern und Fliegen, die wir ihm deshalb opfern. Die Frage danach, wer die kleine Kreatur (=Geschöpf) erhöht, ist leicht nämlich wir beide, Anke und ich. Nur scheint mir diese Tatsache allein keine hinreichende Rechtfertigung. Woraus begründet sich dieser Anspruch der Höherwertigkeit, den wir mit unserem Handeln unterstellen? Ich kann dafür keine befriedigende normative Grundlage finden, die sich rein (also abstrakt) argumentieren lässt. Ein (fragwürdiger) Ausweg aus dieser Ratlosigkeit bietet sich vielleicht, wenn wir zwischen höheren und niederen Lebensformen unterscheiden. Es ist in der Natur üblich, dass ein niederes Lebewesen häufig mit dem eigenen Leben für die Erhaltung des höheren Lebens aufkommen muss. Insofern ist es billig, dass wir (im Bezug auf die Bachstelze niedere Tiere) töten, um unsere Stelze zu ernähren. Wenn wir aber das Gesetz der Natur zulassen wollen, müssen wir schon früher ansetzen und es konsequenter befolgen. Ziel des Lebens ist die </span><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><em>eigene</em></span><span style="font-family:Arial,sans-serif;"> Arterhaltung / die eigenen Gene zu vererben. Inwiefern erhalten wir mit unserem Handeln die (menschliche) Art oder gar unsere Gene? Noch schlimmer: wir erhalten eine fremde Art. Weiterhin wird in der Natur streng kalkuliert. Es war wohl Kalkül, dass die Eltern des Vogelbabys nicht mehr aufgetaucht sind. Da bereits zwei Geschwister tot waren, dürfte es sich rechnerisch kaum noch gelohnt haben, das eine Kind für weitere Wochen zu versorgen. Wir haben eindeutig gegen diese rationale Allokation verstoßen. Bachstelzen können zwei bis drei Mal pro Jahr jeweils bis zu sechs Eier legen. Die Saison ist noch jung und wahrscheinlich gelingt es dem Paar auf diese Weise, noch zwei erfolgreichere Bruten heranzuziehen. Es scheint also möglich, dass unser Vogelkind für ein neues Nest mit mehr Nachkommen geopfert wurde. Hätten sich die Bachstelzen um das eine Junge gekümmert, dann wäre möglicherweise die Zeit für ein drittes Gelege zu knapp geworden.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><a href="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/tag7hand.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24" src="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/tag7hand.jpg?w=450&#038;h=300" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Die eine oder andere Leserin hat es vielleicht schon bemerkt, ich habe mich ein klein wenig über die Bachstelze informiert, nämlich gestern – was reichlich spät ist dafür, dass sie nunmehr den siebenten Tag bei uns ist. Die für mich überraschende Tatsache war, dass diese Vögel</span><span style="font-family:Arial,sans-serif;"> an ihrem 15. Lebenstag flügge werden. Wir schätzen, dass das Kleine bereits zwei bis drei Tage alt war, als wir es aufgenommen haben. Damit ergibt sich im günstigen Falle ein potentielles Erstflugdatum für den fünften Juni. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Weil ich gerade vom Fliegen schreibe, einige haben mich gefragt, ob wir das Kleine nicht behalten wollen: darauf ein klares nein. Bachstelzen sind Wildvögel und noch dazu Zugvögel – also keine Haustiere. Das Kleine soll fliegen lernen! Dass so ein Vogel ziehen muss, ist schließlich auch genetisch veranlagt. Es ist nicht anzunehmen, dass man ihm einen Gefallen täte, in dem man ihn einsperrt, während sich sein Körper auf den Flug nach Ägypten oder Südafrika vorbereitet. Das Einsperren von Tieren, weil man sie zu gern hat, um die freizulassen ist etwas ziemlich paradoxes. Auch wenn das mit dem Eingesperrtsein so eine Geschichte um den freien Willen ist, die ich – keine Sorge – an dieser Stelle nicht auszuführen gedenke.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Vielleicht haben sich schon einige gefragt, woran man einem Babyvogel ansieht, welcher Art er zugeordnet wird. Keine Ahnung. In unserem Falle war das jedoch ganz einfach. Ich erinnere daran, dass die Eltern des Kleinen schon seit Wochen auf unserem Hof in Wermsdorf gebrütet haben. Zudem waren sie nicht gerade scheu. Die langen Schwanzfedern, die charakteristische Färbung und die langen Stelzbeine sind bei den ausgewachsenen Vögeln einfach zu erkennen. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Andere wundern sich vielleicht, dass „das Kleine“ immer sächlich ist. Natürlich sprechen wir privat für gewöhnlich von „</span><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><em>dem</em></span><span style="font-family:Arial,sans-serif;"> Kleinen“ – allerdings in Unkenntnis des tatsächlichen Geschlechts des Vogels. Wer also weiß, wie man das Geschlecht bestimmt, ist herzlich eingeladen das hier zu verkünden. Dem Vogelkind dann aber einen Namen zu geben, halte ich für eine komische Idee – warum müssen wir immer alles personalisieren und in Besitz nehmen, in dem wir ihm einen Namen verpassen? Und </span><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><em>Name</em></span><span style="font-family:Arial,sans-serif;"> meint in diesem Zusammenhang nicht begriffliche Bestimmung.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">All jenen Leserinnen, denen im heutigen Beitrag die Babystelze selbst vernachlässigt scheint, kann ich nur raten weiter dran zu bleiben – ich werde mich bemühen und aus dieser Geschichte in Zukunft kein naturphilosophisches Forum entwickeln.</span></p>
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		<title>Stelzi Diary VI</title>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 11:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rokblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 6 – Mittwoch, der 28. Mai 2008 in Cottbus
Unser Vogelkind hat in der vergangenen Nacht keine Rotlichtbestrahlung erhalten –zum ersten Mal seit es bei uns ist, durfte es die Nacht im dunklen verbringen. Da das Kleine seit gestern Abend seine Augen vollständig öffnet, haben wir die Bestrahlung jetzt nur noch indirekt wieder aufgenommen. 
Das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=19&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-family:Arial;">Tag 6 – Mittwoch, der 28. Mai 2008 in Cottbus</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Unser Vogelkind hat in der vergangenen Nacht keine Rotlichtbestrahlung erhalten –zum ersten Mal seit es bei uns ist, durfte es die Nacht im dunklen verbringen. Da das Kleine seit gestern Abend seine Augen vollständig öffnet, haben wir die Bestrahlung jetzt nur noch indirekt wieder aufgenommen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Das Bachstelzenkind macht unmissverständlich klar, dass es Hunger hat. Es piepst fordernd im Staccato, während das Piepsen gestern zwar deutlich zu hören, aber schwach war. Bei der Nahrungsaufnahme zeigt es sich, wie gestern angekündigt deutlich geschickter. Das Schlucken fällt ihm leichter und es ist kaum mehr nötig, mit Wasser aus der Injektions-Spritze nachzuhelfen. Sogar den klebrigen Brei aus trockenem Quark und Eigelb bekommt es problemlos herunter. In diese Phase scheinen es Vogeleltern in der Natur besonders schwer zu haben, denn das Kleine will jetzt alle 30 Minuten gefüttert werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><a href="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/tag6.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-20" src="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/tag6.jpg?w=449&#038;h=300" alt="" width="449" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Die Ansätze von Federn, die sich gestern erstmals gezeigt haben, sind heute sicher doppelt so dick, gut drei Millimeter länger und leicht geschwungen. Der schwarze Streifen auf dem Rücken ist eine dichte Anordnung dünner Federkiele, die bereits zwei Millimeter vom Körper absteht. Die Ausbildung von Federn hat jetzt auch an den hinteren Flanken eingesetzt, wo auch eine weiße Färbung der Federn erkennbar ist. Am Bürzel sind die Kiele des späteren Schwanzgefieders sichtbar. Doch natürlich ist der Körper des kleinen Vogels auch insgesamt gewachsen: mit gerecktem Hals bringt es das Kleine jetzt auf eine Länge von reichlich fünf Zentimetern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">In puncto Agilität und physisches Vermögen ist nach meinem Dafürhalten aber eine noch spannendere Veränderung eingetreten. Während der kleine Vogel gestern keinen Versuch wagte, seine Beine zu benutzen um den Körper zu tragen, schafft er es heute – wenn auch nur kurzzeitig – seinen Körper auf den Beinen hoch zudrücken. Leider ist mir von diesem Versuch kein scharfes Photo gelungen, da sich das Kleine nicht lange genug halten kann. Die Bewegungsunschärfe zeigt deutlich, wie unsicher das Vogelkind noch ist. Wenn es nach einer Seite zu kippen droht, versucht es zwar dem entgegenzuwirken, allerdings scheint es, dass es seine neue Kraft noch nicht recht dosieren kann, da es sich beim Stabilisierungsversuch so sehr vom Boden abdrückt, dass es sich überschlägt. Mit jedem Versuch wird es dabei geschickter. Wie auf dem Photo zu sehen ist, steht es noch nicht auf der vollen Beinlänge, sondern lediglich auf den Unterschenkeln.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><a href="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/aufstehversuch2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-21" src="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/aufstehversuch2.jpg?w=450&#038;h=300" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/rokblog.wordpress.com/19/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/rokblog.wordpress.com/19/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rokblog.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rokblog.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rokblog.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rokblog.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rokblog.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rokblog.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rokblog.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rokblog.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rokblog.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rokblog.wordpress.com/19/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=19&subd=rokblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Stelzi Diary V</title>
		<link>http://rokblog.wordpress.com/2008/05/27/stelzi-diary-v/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 11:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rokblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 5 – Dienstag, der 27. Mai 2008 in Cottbus
Es ist unglaublich. Die Ansätze von Federn sind über Nacht sehr deutlich hervorgetreten. Dieses Wachstum könnte schmerzhaft sein. Die schwarzen Federkiele spießen jetzt schon einige Millimeter aus dem Flügel heraus. 
Bei den heftigen Bewegungen, die das Vogelkind vollführt, scheint es günstig, dass das Nest am Boden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=14&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-family:Arial;">Tag 5 – Dienstag, der 27. Mai 2008 in Cottbus</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Es ist unglaublich. Die Ansätze von Federn sind über Nacht sehr deutlich hervorgetreten. Dieses Wachstum könnte schmerzhaft sein. Die schwarzen Federkiele spießen jetzt schon einige Millimeter aus dem Flügel heraus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Bei den heftigen Bewegungen, die das Vogelkind vollführt, scheint es günstig, dass das Nest am Boden steht. Da seine langen Beine einige Kraft entwickelt haben, ist es denkbar, dass es, wie Anke sagt: „über die Reling seines Nestes fällt“. Die erhöhte Beinkraft wird auch deutlich, weil sich das Kleine jetzt mit dem Hinterteil nach oben bis zum Nestrand stemmt, um Kot auszuscheiden. Der Stuhlgang beinhaltet neben einem Großteil Wasser auch unverdauliche und gut erkennbare Schalenreste von Würmern.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Das Piepsen ist im Ton höher und insgesamt nochmals lauter geworden. Das Stelzenkind macht damit manchmal auf seinen weit geöffneten Schnabel aufmerksam, den es fordernd nach oben reckt. Es hat auch eine Konditionierung stattgefunden. Wenn Pinzette oder Spritze auf dem kleinen Plastikteller neben seinem Nest klappern oder die Dose mit den lebenden Würmern geöffnet wird, reißt das Kleine den Schnabel auf. Es öffnet den Schnabel wenn es (1) Hunger hat ohne dass sich etwas im Zimmer rührt und (2) wenn die konditionierten Geräusche hörbar sind. Die Nahrungsaufnahme ist beendet, wenn das Kleine die weitere Aufnahme verweigert oder wieder einschläft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Als ich das Kleine auf eine ebene Unterlage stellte um ein Photo zu machen, wurde klar, dass de Beine noch nicht stark genug sind, um das gesamte Körpergewicht zu balancieren. Stattdessen liegt es nur da, mit dem Kopf auf dem Boden. (Photo)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><a href="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/img_49261.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-17" src="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/img_49261.jpg?w=450&#038;h=300" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;"><!--[if gte vml 1]&amp;gt;                    &amp;lt;![endif]--><!--[if !vml]--><!--[endif]-->Zu sehen ist, wie sich der Flaum über den gesamten Rücken ausgebreitet hat und sich die Federn an den Flügeln entwickeln. Der Schnabel wächst in die Länge.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-family:Arial;">Vor ein paar Minuten habe ich die Stelze gefüttert, dabei hat sie erstmals beide Augen ganz leicht geöffnet und gezielt nach der Pinzette mit einem Mehlwurm geschnappt. Ich habe den Wurm zuvor ertränkt, da die größeren Exemplare oft versuchen, aus dem Hals des Kleinen zu fliehen – eine makabre und weniger schöne Szene.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><a href="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/img_49331.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-18" src="http://rokblog.files.wordpress.com/2008/05/img_49331.jpg?w=450&#038;h=300" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/rokblog.wordpress.com/14/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/rokblog.wordpress.com/14/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rokblog.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rokblog.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rokblog.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rokblog.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rokblog.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rokblog.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rokblog.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rokblog.wordpress.com/14/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rokblog.wordpress.com/14/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rokblog.wordpress.com/14/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=14&subd=rokblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Stelzi Diary IV</title>
		<link>http://rokblog.wordpress.com/2008/05/27/stelzi-diary-iv/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 11:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rokblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 4 – Montag, der 26. Mai 2008 in Cottbus (Niederlausitz)

Das Kleine wirkt robuster als am Vortag, seine Bewegungen sind kräftiger. Die Flügel haben eine schwarze Färbung angenommen und der dunkle Streifen auf dem Rücken fühlt sich rau an. Da Anke arbeiten muss, übernehme ich die Versorgung tagsüber – in den Pausen zwischen den Vorlesungen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=12&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="text-decoration:underline;">Tag 4 – Montag, der 26. Mai 2008 in Cottbus (Niederlausitz)</span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify">
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Das Kleine wirkt robuster als am Vortag, seine Bewegungen sind kräftiger. Die Flügel haben eine schwarze Färbung angenommen und der dunkle Streifen auf dem Rücken fühlt sich rau an. Da Anke arbeiten muss, übernehme ich die Versorgung tagsüber – in den Pausen zwischen den Vorlesungen bekommt die kleine Stelze mindestens acht Maden oder fünf Mehlwürmer, dazu ein paar Milliliter Wasser. Wir sind uns nicht sicher, ob Wasser notwendig ist. Die dauernde Rotlichtbestrahlung und die fehlenden Federn legen jedoch die Vermutung nahe, dass das Kleine dehydrieren könnte.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Das Piepsen ist mittlerweile deutlich hörbar, wenn auch leise. Zusätzlich lässt sich ein leises knacken vernehmen, das vom Schnabel zu kommen scheint. Es zeigt sich, dass die schwarze Färbung der Flügel Federn werden sollen, die Kiele sind bereits sichtbar. Ebenso die Färbung auf dem Rücken, und auch an den hinteren Flanken entwickeln sich Federn. Der Kopf hat sich von der Haut her dunkel verfärbt. Zum ersten Mal tritt auch der Bürzel deutlich sichtbar hervor. Die ganze Erscheinung des Bachstelzenabys wirkt wie die Karikatur eines betagten Vogels.</span></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/rokblog.wordpress.com/12/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/rokblog.wordpress.com/12/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rokblog.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rokblog.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rokblog.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rokblog.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rokblog.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rokblog.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rokblog.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rokblog.wordpress.com/12/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rokblog.wordpress.com/12/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rokblog.wordpress.com/12/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=12&subd=rokblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Stelzi Diary III</title>
		<link>http://rokblog.wordpress.com/2008/05/27/stelzi-diary-iii/</link>
		<comments>http://rokblog.wordpress.com/2008/05/27/stelzi-diary-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 11:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rokblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 3 – Sonntag der 25. Mai 2008 in Wermsdorf
Die lebende Nahrung scheint dem Bachstelzenbaby gut zu bekommen. Es ist deutlich vitaler als zuvor und kugelt sich durch sein Nest. Die winzigen Flügel haben einen dunklen Schatten bekommen und der kleine Vogel schlägt sie manchmal, Anke sagt: „Er träumt vom Fliegen.“ Auf dem Rücken bildet [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=11&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="text-decoration:underline;">Tag 3 – Sonntag der 25. Mai 2008 in Wermsdorf</span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Die lebende Nahrung scheint dem Bachstelzenbaby gut zu bekommen. Es ist deutlich vitaler als zuvor und kugelt sich durch sein Nest. Die winzigen Flügel haben einen dunklen Schatten bekommen und der kleine Vogel schlägt sie manchmal, Anke sagt: „Er träumt vom Fliegen.“ Auf dem Rücken bildet sich ein grauer Streifen und der Flaum auf dem Kopf ist dichter geworden. Der dünne Hals des Kleinen ist muskulöser und es bereitet ihm in der ersten halben Minute der Nahrungsaufnahme keine Probleme mehr, den Kopf zu balancieren. Das linke Auge hat sich bereits einen Spalt breit geöffnet – das Rotlicht soll jetzt einen niedrigeren Einfallswinkel haben, damit die Augen geschützt sind. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Der Appetit ist gleichbleibend. Jede Stunde verschwinden sieben Maden oder bis zu vier Mehlwürmer in dem Schnabel, der jetzt länger wird. Bei näherer Betrachtung sind die winzigen Nüster zu sehen. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Da Anke ihre Arbeit und ich mein Studium in Cottbus wieder aufnehmen müssen und sich hier niemand um das Vogelkind kümmern kann, wird es mit uns nach Cottbus reisen. Für die zweieinhalb Stunden Fahrt packen wir das Nest, das perfekt in eine Plastikschale passt in eine kleine Kühltasche. Um die empfohlene Temperatur von mindestens 35°C im Nest zu halten, legen wir einen Wärmeakku darunter. Mit einem Zwischenstopp für ein paar Würmer kommt das Kleine wohlbehalten in Cottbus an, wo die Bestrahlung mit Rotlicht wieder aufgenommen wird. Die Fahrt scheint ihm nicht geschadet zu haben, da es weder besondere Müdigkeit, noch Unruhe oder Appetitlosigkeit zeigt. Bei völliger Ruhe hört man, wie es ganz leise piepst.</span></p>
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		<title>Stelzi Diary II</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 11:32:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<description><![CDATA[Tag 2 – Samstag der 24. Mai 2008 in Wermsdorf
Das Bachstelzenbaby sieht schon vitaler aus als am Vortag. Es kann zwar noch immer nicht besonders geschickt den großen Kopf – der nur aus einem gelben Schnabel und riesigen geschlossenen Augen zu bestehen scheint – auf dem dünnen Hals balancieren, doch wenn es einen Menschen hört, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=10&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="text-decoration:underline;">Tag 2 – Samstag der 24. Mai 2008 in Wermsdorf</span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Das Bachstelzenbaby sieht schon vitaler aus als am Vortag. Es kann zwar noch immer nicht besonders geschickt den großen Kopf – der nur aus einem gelben Schnabel und riesigen geschlossenen Augen zu bestehen scheint – auf dem dünnen Hals balancieren, doch wenn es einen Menschen hört, reißt es den Schnabel auf. Die Nahrungsverabreichung am Vortag war mühsamer. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Ob der wachsenden Esslust und der Vorbeugung einseitiger Ernährung, gibt es jetzt nicht nur noch selbst Gefangenes, sondern auch Mehlwürmer und Maden. Die Nahrungsaufnahme erfolgt weiterhin etwa stündlich. Zwischen den Mahlzeiten schläft das Kleine unter der Rotlichtlampe, die aus etwa 40 Zentimeter Entfernung wärmend strahlt. Nach jeder Nahrungsaufnahme hat es Stuhlgang – eine clevere Erfindung: der Kot wird samt Urin in einer Art Blase ausgeschieden, die man einfach mit einer Pinzette entfernen kann. Das Nest wird dabei nicht beschmutzt. Dennoch ist das Nest mit ein wenig Stoff ausgestattet, weil die Babystelze anfängt, sich häufiger zu bewegen. Möglicherweise fehlt ihr dabei der Körperkontakt zu seinen Geschwistern. Wir versuchen das damit etwas auszugleichen. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Ein Telephonat mit einem Ornithologen ergab, dass wohl auch Bachstelzen des Nachts zu schlafen pflegen und daher keine Nahrung benötigen. Der Experte kenne zwar Kollegen, die Jungvögel aufziehen, jedoch nur Greifvögel. Das Stelzenbaby bleibt also vorerst bei uns. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Leider gibt es keine Photos aus diesen ersten Tagen, doch das Aussehen des Kleinen lässt sich so beschreiben: drei bis vier Zentimeter lang, Bauchumfang: drei Zentimeter; Flaum wie Haupthaar auf dem Kopf, dagegen kaum wahrnehmbarer Flaum auf dem Rücken und Nacktheit auf dem Rest des rosa fleischfarbenen Körpers; gelber, mehr breiter als langer Schnabel und geschlossene Augen; Beine lang, dünn und fast kraftlos mit Greiffüßchen; Flügel nackt; Atmung und Herzschlag durch die dünne Haut deutlich sichtbar (AF: 118/min; HF: 160)</span></p>
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		<title>Stelzi Diary</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 11:31:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tag 1 – Freitag der 23. Mai 2008 in Wermsdorf (Sachsen)
Ein Bachstelzen-Paar hatte sich in den letzten Wochen im oberen Teil einer etwa zwei Meter hohen Mauer aus Bruchsteinen eingenistet und dort gebrütet. Ein recht unsicherer Ort, weil leicht von Mardern und Katzen zu erreichen. Am Mittwoch zuvor lagen zwei frisch geschlüpfte Bachstelzen vor dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rokblog.wordpress.com&blog=2327752&post=9&subd=rokblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="text-decoration:underline;">Tag 1 – Freitag der 23. Mai 2008 in Wermsdorf (Sachsen)</span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Ein Bachstelzen-Paar hatte sich in den letzten Wochen im oberen Teil einer etwa zwei Meter hohen Mauer aus Bruchsteinen eingenistet und dort gebrütet. Ein recht unsicherer Ort, weil leicht von Mardern und Katzen zu erreichen. Am Mittwoch zuvor lagen zwei frisch geschlüpfte Bachstelzen vor dem Nest – sie waren tot. Eine nackte, federlose Baby-Stelze mit einem lichten Flaum auf dem Kopf saß noch im Nest. <strong>Die hiermit startende Blogserie wird das Aufwachsen der verlassenen Bachstelze begleiten und dokumentieren. </strong>Sofern alles erfolgreich verläuft, soll das Kleine fliegen lernen und darauf in die Wildnis entlassen werden.<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Nachdem das Elternpaar des Jungtieres mehr als zwei Tage lang nicht mehr aufgetaucht ist, beschlossen wir das geschwächte Tierbaby aufzunehmen. Samt Nest bekam es einen Platz in der Werkstatt mit Infrarot-Bestrahlung. Wasser mit Zucker verabreichten wir ihm oral mit einer Spritze, später mittels Pinzette als Schnabelersatz auch Mücken, Spinnen und Fliegen. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Es ist erstaunlich wie schwer es selbst einem Menschen fällt, ausreichend Nahrung für ein Tierbaby zu finden. Bachstelzen haben mit einer Brut aber oft gleich vier von ihnen und sind dagegen nur zu zweit, haben jeweils nur einen Schnabel und können nicht in die nächste Zoohandlung gehen um Insekten und Würmer zu kaufen. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Müssen Bachstelzen-Kinder auch nachts essen? Schon möglich. Da das Kleine den Freitagnachmittag überlebt hat, sollten wir es nicht in der Werkstatt allein lassen – es bekam einen Platz im Haus und jede Stunde etwas Eigelb mit Quark und Semmelbrösel, die ganze Nacht hindurch. </span></p>
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